| 26. Spieltag:
TVL trotz Niederlage gegen Nieder-Roden III aufgrund des direkten Vergleichs sportlich Fünfter! |
Die 1. Herrenmannschaft des TV Langenselbold verliert zwar das
letzte Saisonspiel gegen die dritte Mannschaft der HSG Nieder-Roden nach gutem Kampf unglücklich mit 26:27 (13:12), beendet die Saison 2011/12 in der BOL Offenbach/Hanau jedoch überaus erfolgreich als
sportlicher Tabellenfünfter! Das Hinspiel in Nieder-Roden gewann man mit 34:32 und ist bei sportlicher Punktgleichheit mit Nieder-Roden aufgrund der Rückspielniederlage mit nur einem Tor letztlich im
direkten Vergleich besser! Eine sehr gute Leistung, die der Mannschaft im Vorfeld der Saison die Wenigsten zugetraut hatten.
Dabei
überzeugte das Team über die gesamte Saison gesehen insbesondere durch die sehr große mannschaftliche Geschlossenheit und die Bereitschaft, als Einheit aufzutreten. Sowohl im mannschaftlichen
Zusammenspiel als auch insbesondere bei einzelnen Spielern ist sowohl im spielerischen als auch im taktischen Bereich eine enorme Entwicklung zu verzeichnen. Obwohl noch jede Menge
Steigerungspotential vorhanden ist (insbesondere im Defensiv-Bereich), trat die Mannschaft über die gesamte Spielzeit gesehen deutlich verbessert und mit Selbstvertrauen auf. Ein Verdienst, das dem
vor der Saison als neuen Trainer verpflichteten Laslo Seke zuzuschreiben ist. Und wer Seke kennt, weiß, dass er noch lange nicht zufrieden ist :-)
Die erfreulichste Nachricht vom Samstag war die Tatsache, dass Christoph Skudlareck nach seinem schweren Unterarmbruch aus dem ersten
(!) Saisonspiel wieder genesen ist und erstmalig wieder für den TVL auflaufen konnte. Dabei deutete er mit fünf blitzsauberen Toren auf Anhieb an, was für den TVL wohl alles möglich gewesen wäre, wenn
er nicht die gesamte Saison ausgefallen wäre. So gesehen, kann der TVL mit „Skuddi“ auf Linksaußen einen Neuzugang für die nächste Saison vermelden ;-)
Das Spiel entwickelte sich zu einer Partie auf gutem Niveau zwischen zwei Mannschaften, die beide zeigten, dass sie die Saison
unbedingt als Tabellenfünfter abschließen wollten. Dabei konnten sich die Gäste aus Nieder-Roden bei ihrem Torhüter aus der Oberligamannschaft bedanken, der den Kasten vernagelte und sicher auch ein
Garant für die starke Rückrunde der Mannschaft aus Nieder-Roden ist. Die Rückraumschützen des TVL fanden an diesem Abend selten ein probates Mittel, wobei erschwerend hinzukam, dass Maasberg bereits
nach einer Viertelstunde verletzungsbedingt ausfiel und das Spiel nicht beenden konnte. Er blieb ohne Torerfolg an diesem Abend. Lediglich die beiden Außen Skudlareck (5) und Jakob (6) legten wenn
überhaupt vorhandene Schwächen des Gästekeepers offen.
Die Partie verlief über die gesamte Spielzeit im Wesentlichen ausgeglichen. Der TVL
konnte die Anfangsführungen der Gäste im Laufe der ersten Halbzeit egalisieren und selber mit einer Ein-Tores-Führung in die Halbzeit gehen. In den ersten Minuten begann im Tor zunächst Luca Wacker
aus der A-Jugend, dem Trainer Seke mit diesem Kurzeinsatz für seinen Trainingseinsatz während der gesamten Saison dankte. Nach der Pause drehte Nieder-Roden die Partie und konnte seinerseits teilweise
mit drei Toren in Führung gehen (19:22, 46. Minute). Der TVL gab jedoch nie auf, kam noch einmal heran und hatte 20 Sekunden vor Schluss bei eigenem Ballbesitz sogar noch einmal die Chance, den
Ausgleich zu erzielen. Leider wurde diese Chance durch einen Fehlpass vergeben, sodass die Gäste den Sieg über die Zeit retten konnten. Dennoch „reichte“ aus TVL-Sicht die Ein-Tores-Niederlage, um im
direkten sportlichen Vergleich vor Nieder-Roden zu stehen.
Der TVL gratuliert an dieser Stelle der TSG Bürgel zum verdienten Aufstieg in die
Landesliga und bedankt sich bei allen Fans, Freunden und Helfern für die Unterstützung während der abgelaufenen Saison. Wir wünschen eine erholsame „handballfreie“ Sommerpause.
Aufstellung: Günther, Wacker, Ferch (n.e.), Maasberg, Cramer (5), Neukamp (4/3), Skudlareck (5), Jakob (6), Lerch (6), Knelangen (1), Mohn, Gail.

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| 25. Spieltag:
TVL erkämpft 2 Punkte beim 32:31–Auswärtserfolg bei der HSG Dreieich |
Am
Sonntagabend mussten die Männer von Trainer Laslo Seke mehr Schweiß vergießen, als ihnen lieb war. Dies lag zum einen sicher an den hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit in der Halle in
Dreieich, zum anderen aber ebenso an kämpferisch sehr starken Gastgebern. Nach beinahe komplett verschlafener erster Halbzeit nahm der TVL dann im zweiten Spielabschnitt den Kampf endlich an und
konnte letzten Endes sicherlich glücklich, aber aufgrund einer starken kämpferischen zweiten Hälfte nicht unverdient, die zwei Punkte aus Dreieich mitnehmen.
Die Anfangsphase verschlief der TVL komplett. Spielerisch lief nichts zusammen und kämpferisch stimmte die Einstellung überhaupt
nicht. So war es nicht verwunderlich, dass man bereits früh in’s Hintertreffen geriet. 6:1 stand es für die Gastgeber bereits nach acht Minuten. In der Offensive fehlte dem Spiel des TVL die
Zielstrebigkeit und Torgefährlichkeit aus dem Rückraum, die das Team in den letzten Wochen auszeichnete. Dazu kam eine katastrophale Rückzugsphase. Die Gastgeber kamen immer wieder zur schnellen
ersten Welle und wenn der TVL mal traf, überrannte Dreieich die Gäste nach schneller Mitte auch in der zweiten Welle. Der TVL bot keine Gegenwehr, so dass der Fünf-Tore-Rückstand aus der Anfangsphase
bis etwa zur 20. Minute Bestand hatte. Erst eine kurze aber deftige Auszeit-Ansprache von Trainer Seke schien dann zu fruchten. Man spielte nun vorne konzentrierter und ging auch in der Abwehr
beherzter zu Werke, so dass der Rückstand zur Pause zumindest auf ein Tor verkürzt werden konnte (Halbzeitstand 18:17).
Motiviert kam der TVL aus der Kabine, jedoch direkt nach Wiederanpfiff zunächst das
gleiche Bild: Unkonzentriertheiten im Angriff sowie die mangelhafte Rückzugsphase sorgten dafür, dass Dreieich zwei schnelle Tore in Folge erzielte. Dies nötigte Seke dazu, bereits nach vier Minuten
in der zweiten Hälfte die Auszeit zu nehmen und erneut an den Kampfgeist seiner Truppe zu appellieren. Diesmal offensichtlich mit mehr Erfolg. Endlich besann sich der TVL seiner Qualitäten. Vorne trat
man deutlich zielstrebiger auf und konnte die herausgespielten Chancen verwerten. Der Rückraum um Cramer, Maasberg und Neukamp, der im Laufe des Spiels sein 200. Saisontor erzielte, strahlte nun
endlich mehr Torgefahr aus, insgesamt war das Angriffsspiel variabler. In der Deckung steigerte man sich im Verlauf der zweiten Halbzeit ebenfalls deutlich und legte nun endlich die nötige
Aggressivität an den Tag. Folgerichtig lies man auch im aufgebauten Spiel deutlich weniger einfache Tore zu, Torhüter Steffen Günther hielt stark. Es gelang, das Spiel zu drehen, selber einen
Drei-Tore-Vorsprung herauszuspielen und diesen bis in die Endphase zu halten (Spielstand 27:30, 54. Minute). Am Schluss wurde es noch einmal spannend, doch letzten Endes behielt der TVL in einem sehr
umkämpften, aber stets fairen Spiel die Oberhand.
Nächste Woche empfängt der TV Langenselbold als Fünftplatzierter (26:24 Punkte) dann
im letzten Saisonspiel die in der Rückrunde sehr stark auftretende HSG Nieder-Roden III (Tabellensechster mit 24:26 Punkten) zum „Endspiel“ um den fünften Tabellenplatz. Man wird alles daran setzen,
die insgesamt gute Saisonleistung zu krönen und das erklärte Saisonziel Platz 5 zu erreichen.
Aufstellung: Ferch, Günther, Maasberg (8), Cramer (7), Neukamp (10/4), Mohn (2), Zejda (2), Knelangen (1), Lerch (1), Gail (1) |
| 24. Spieltag:
TVL verschenkt Sieg im Derby – 32:32 (19:17) gegen Bruchköbel II |
Am
Ende mussten die Mannen von Trainer Seke, der aufgrund der Roten Karte aus der Vorwoche nur auf der Tribüne Platz nehmen konnte, sogar froh sein, das Derby gegen die zweite Mannschaft der SG
Bruchköbel nicht sogar noch verloren zu haben. Dabei sah es für die Gastgeber bis ca. zur 40. Minute bei einem 6-Tore-Vorsprung sehr gut aus (25:19). Allerdings kämpften sich die Gäste stark zurück,
gingen in der Schlussminute sogar mit einem Tor in Führung, ehe Cramer mit dem 32:32-Endstand zumindest einen Punkt retten konnte.
Der TVL kam schwer in die Partie, die Gäste aus Bruchköbel gingen motiviert zu Werke und früh in Führung (4:7, 12. Minute). Im
Angriff tat man sich schwer und scheiterte häufig am gut aufgelegten Gästekeeper. Gegen Mitte der ersten Hälfte gelang es dann, sich in der Deckung zu festigen und vorne trafen vor allem Cramer und
Maasberg nun besser, sodass in der 20. Minute der Ausgleich erzielt und zur Halbzeit eine 19:17-Führung herausgespielt werden konnte.
Den besseren Start in Hälfte zwei erwischte der TVL. Eine zunächst konzentrierte Deckungsleistung vor einem guten Niklas Ferch im Tor
sicherte den einen oder anderen Ballgewinn, der durch Tempogegenstöße in eigene Torerfolge umgesetzt werden konnte. Gästecoach Jüngling verordnete im aufgebauten Spiel nun Manndeckung gegen den
starken Cramer, was den TVL außer Tritt brachte. Auch die Konzentration in der Deckung ließ nun nach. Anfällig wurde man nun insbesondere im Innenblock der 6:0-Abwehr in der Verteidigung des
Zusammenspiels Mittelmann mit Kreisläufer. Am Ende kassierte der TVL über den gesamten Spielverlauf insgesamt 15 (!) Gegentore über die Mittelachse. Da ab Mitte der zweiten Hälfte zudem Gastekeeper
Troll über sich hinauswuchs und dem TVL-Angriff den Schneid abkaufte, konnten sich die Gäste herankämpfen, ausgleichen und sogar in Führung gehen.
Am Ende ein über den gesamten Spielverlauf gesehen leistungsgerechtes Unentschieden,
das sich aus TVL-Sicht allerdings eher wie eine Niederlage anfühlte. Aufstellung TVL: Ferch, Günther (n.e.), Cramer (8),
Maasberg (7), Neukamp (5/2), Zejda (5), Mohn (2), Knelangen (4), Jakob (1), Bechtold, Gail. |
23. Spieltag:
TVL ohne Cramer und Maasberg chancenlos – deutliche Niederlage bei der
HSG Hanau II |
Am
23. Spieltag der BOL setzte es eine deutliche 42:27(21:11)-Niederlage bei der zweiten Mannschaft der HSG Hanau. Der TVL zeigte dabei sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine schwache Leistung.
Dazu kam, dass man erneut mit dünnem Kader antreten musste, da Cramer und Maasberg sowie Torhüter Steffen Günther krankheitsbedingt nicht mit von der Partie sein konnten. Trainer Seke wirkte selbst
mit und erzielte zwei Tore. Eine kuriose Szene ereignete sich Mitte der ersten Hälfte, als Seke von den beiden unsicher wirkenden Schiedsrichtern wegen Meckerns direkt die Rote Karte erhielt.
Der TVL lieferte eine schwache Vorstellung ab. Im Angriff fehlte ohne Maasberg und
Cramer die nötige Durchschlagskraft für „einfache“ Tore aus dem Rückraum. Schlimmer wog jedoch, dass die Deckung überhaupt keine Aggressivität an den Tag legte. So konnten sich die Gastgeber früh
absetzen (8:2, 10. Minute). Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 21:11 in Grunde entschieden.
Nach der Pause blieb die Deckung weiter schwach, so dass auch in Hälfte zwei 21 Gegentore kassiert wurden. Immerhin steigerte man
sich in der Offensive und konnte so im zweiten Durchgang noch 16 Treffer erzielen.
Aufstellung TVL: Ferch, Mohn (6), Neukamp (7/2), Bechtold (4), Knelangen (3), Jakob (2), Seke (2), Zejda (1), Lerch (1), Gail (1) |
22. Spieltag:
36:24-Heimsieg gegen Hainburg – TVL spielerisch und kämpferisch stark |
Mit
einer eindrucksvollen Leistung setzte sich der TVL am 22. Spieltag der BOL gegen die SG Hainburg durch und behauptete damit den fünften Tabellenrang. Neben einer starken spielerischen Leistung in der
Offensive zeigte man sich insbesondere in der Deckung gefestigt und lies weniger als 25 Gegentore zu. Trainer Seke nach dem Spiel zufrieden: “So in etwa stelle ich mir Handball vor. Wenn wir jetzt in
der einen oder anderen Situation noch etwas abgeklärter auftreten, sind wir nahe am Optimum.“
Der TVL kam zunächst jedoch holprig in’s Spiel. Die anfänglichen Führungen von 4:2 und 7:4 konnten die Gäste zum 7:7 wieder
egalisieren. Bis hierhin stand die Deckung noch nicht sattelfest und auch die Offensive tat sich noch schwer. Dann festigte sich die Abwehr mit einem starken Niklas Ferch als Rückhalt im Tor und es
gelang vermehrt, die gewonnen Bälle nun zielstrebiger in erfolgreiche Tempogegenstöße umzuwandeln. So konnte sich der TVL über 10:7 zum Halbzeitstand von 14:10 bereits leicht absetzen. Seke war mit
nur zehn Gegentoren in Hälfte eins zufrieden. Der TVL kam schwungvoll aus
der Kabine und es gelang, mit einem starken 4:0-Lauf direkt nach der Halbzeit mit dem 18:10 bereits eine kleine Vorentscheidung zu erzielen. Die Deckung stand gut und in der Offensive zeichneten sich
insbesondere Mohn und Maasberg (beide jeweils 10 Tore) aus. Gästetrainer Schild sah sich gezwungen zu reagieren und stellte ab der 40. Spielminute auf offensive Manndeckung gegen die beiden
Halbpositionen Cramer und Neukamp um. Der TVL brauchte drei Angriffe, um sich auf die neue Situation einzustellen. Dann jedoch profitierte man, angeführt vom quirligen Christian Mohn, von den sich
logischerweise ergebenden Räumen im Hainburger Deckungsverbund. So konnte am Ende ein ungefährdeter und auch in dieser Höhe verdienter 12-Tore-Sieg eingefahren werden. Der 36. Treffer zum Endstand war
auch gleichzeitig das 700. Saisontor des TVL. Damit stellt man hinter Tabellenführer Bürgel und Niederrodenbach den drittbesten Angriff der Liga. Gut, dass man mit 697 Gegentoren gleichzeitig die
zweitschlechteste Abwehr hat, soll an dieser Stelle der Vollständigkeit halber nicht verschwiegen werden :-). Hier gibt es durchaus Luft nach oben…
Nach der bereits starken Leistung aus der Vorwoche in Dietesheim ist man aber
weiterhin auf einem guten Weg, sich auch spielerisch weiterzuentwickeln und den positiven Trend fortzuführen. Das erklärte Saisonziel Tabellenplatz 5 erscheint realistisch.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (10), Mohn (10), Cramer (5), Neukamp
(5/2), Knelangen (3), Jakob (3), Lerch, Gail. |
21. Spieltag:
35:30 (14:14)-Niederlage bei der SG Dietesheim/Mühlheim – TVL verlangt Favorit alles ab |
Wenngleich am Ende ein relativ deutliches 35:30 (14:14) zugunsten des favorisierten Tabellenzweiten Dietesheim/Mühlheim zu Buche stand, schlug sich der TVL sehr ordentlich und lieferte eine starke
Leistung ab. Bis zur 50. Spielminute konnte das Spiel offen gehalten werden (27:26). Dann erst gelang es den Gastgebern, einige wenige Unkonzentriertheiten im Spiel des TVL zu schnellen
Tempogegenstößen zu nutzen und sich spielentscheidend abzusetzen.
Der TVL kam stark in die Partie und konnte Mitte der ersten Hälfte sogar eine
Zwei-Tore-Führung herausspielen, die bis kurz vor der Halbzeit Bestand hatte. Die Deckung um Torhüter Steffen Günther stand gut und in der Offensive zeigten Cramer und Maasberg erneut, warum sie bei
den gegnerischen Deckungsreihen zu Recht großen Respekt genießen. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass sich Gastgebercoach Causevic bereits früh genötigt sah, offensive Manndeckung zunächst gegen
Cramer und später auch noch gegen Maasberg zu verordnen. Die Maßnahme griff zunächst nicht, da der TVL genau für diese Situationen im wendigen Christian Mohn die passenden Antworten parat hatte.
Leider führten technische Fehler zum Ende der ersten Hälfte dazu, dass die Gastgeber über Tempogegenstöße zum Halbzeitstand von 14:14 ausgleichen konnten.
Wer nun aber dachte, der TVL würde einbrechen, sah sich getäuscht. Auch im Verlauf der zweiten Hälfte konnte man dank starker
kämpferischer Leistung gut dagegenhalten. Ab der 50. Minute machte sich dann aber leider bemerkbar, dass der TVL aufgrund des Fehlens von Zejda (beruflich), Frank (krank) und Gail (Handverletzung) auf
drei Feldspieler verzichten und so die Stammformation nahezu durchspielen musste. Anders die Gastgeber, die über eine volle Bank verfügten und so ihren Leistungsträgern immer wieder Verschnaufpausen
gönnen konnten. Bis etwa zehn Minuten vor Ende konnte der TVL das Spiel offen gestalten, dann jedoch führten eine unglückliche 2-Minuten-Strafe gegen Lerch und Unkonzentriertheiten im Abschluss dazu,
dass die Gastgeber über Tempogegenstöße einen 4:0-Lauf hinlegten und das Spiel somit für sich entscheiden konnten. Dennoch war Gästecoach Seke aufgrund einer starken kämpferischen Leistung mit dem
Auftreten seiner Mannschaft zufrieden.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp (11/5), Maasberg (8), Cramer (4), Mohn (3),
Bechtold (3), Lerch (1), Knelangen, Jakob. |
20. Spieltag: Deutliche 31:19 (17:13)-Niederlage in
Niederrodenbach – indiskutable Trefferquote |
Zum
Nachbarschaftsduell in Niederrodenbach trat der der TVL voller Vorfreude und Tatendrang an, einzig Zejda (beruflich) und Frank (krank) fehlten. Allerdings erwischte das Team von Trainer Seke in der
Offensive einen rabenschwarzen Tag. Zum ersten Mal in dieser Saison erzielte man weniger als 20 Tore. Dies lag zum einen am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber von Dörnberg, zum anderen aber
einfach am eigenen Unvermögen. Freie Chancen wurden reihenweise vergeben, alle drei Rückraumschützen hatten eine Trefferquote von unter 30%. Einzig Christian Mohn ist mit einer guten Leistung von der
Generalkritik auszunehmen. In der Anfangsphase kam der TVL auch in der
Deckung zunächst schwer in Tritt und tat sich vor allem in der Verhinderung der Anspiele an den Niederrodenbacher Kreisläufer schwer. Da wie erwähnt auch in der Offensive wenig zusammenlief, konnten
sich die Gastgeber früh mit drei, vier Toren absetzen. Glücklicherweise fing sich die Deckung einigermaßen, der Deckungsverbund arbeitete ab Mitte der ersten Hälfte konzentrierter. Sorgenkind blieb
der Angriff. Teilweise wurden Würfe neben das Tor gesetzt, die Deckung der Gastgeber arbeitete gut mit dem Torhüter zusammen, so dass man die Selbolder Rückraumschützen mehrfach zum Wurf in die
Torwartecke zwang. Die verworfenen Bälle nutzten die Gastgeber konsequent zum Tempogegenstoßspiel.
Auch in der zweiten Hälfte zunächst das gleiche Bild. Wenigstens im aufgebauten Spiel war die Deckung des TVL dem Niederrodenbacher
Angriff nicht unterlegen, aber die eigene Offensive blieb weiter blass. Immerhin konnte der TVL durch guten kämpferischen Einsatz um die 40. Spielminute herum noch einmal auf drei Tore verkürzen
(20:17). Bei eigenem Ballbesitz kam noch einmal so etwas wie Hoffnung auf, doch auch dieser Angriff konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Vielmehr gelang es dem Gastgeber, die schwachen
TVL-Abschlüsse ab dieser Spielphase wieder vermehrt zu direkten Tempogegenstößen zu nutzen. So konnte sich Niederrodenbach mit einfachen Toren spielentscheidend absetzen, der TVL hatte nichts mehr
entgegen zu setzen. Das Spiel wurde an diesem Abend ganz klar im Angriff
verloren. So sehr man sich mühte, teilweise wurden Bälle einen Meter neben das Tor geworfen, es war zum Verzweifeln. An diesem Abend hätten die TVL-Akteure noch Tausend Würfe auf das Tor des
Niederrodenbacher Torhüters von Dörnberg abgeben können, sie hätten wohl nicht getroffen. Nur sechs Tore in der zweiten Halbzeit sprechen Bände. Um die Analogie zum „Fussball-Weisen“ Andreas Brehme
herzustellen: „Hast Du Sch…. an der Hand, hast Du Sch…. an der Hand.“ Und Wikipedia sagt: „Sch…. wird umgangssprachlich zum Beschreiben einer suboptimal verlaufenden Situation gebraucht.“ Absolut
zutreffende Beschreibung des Selbolder Angriffspiels an diesem Abend!! Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (5),
Mohn (5), Cramer (4), Neukamp (3/2), Gail, Knelangen (1), Lerch (1), Bechtold, Jakob. |
| 19. Spieltag: TVL-Rumpftruppe setzt sich gegen Großauheim mit 36:33 (17:14) durch |
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Eigentlich sollten die Zeiten der „kleinen Bank“ nach den drei Neuzugängen der letzten Wochen endgültig vorüber sein. Dennoch sah sich TVL-Trainer Seke an diesem Abend an Hinrunden-Zeiten erinnert und war gezwungen, „ohne Vier“ anzutreten. Neben Hauptrückraumschütze Maasberg waren mit Bechthold, Frank und Jakob alle drei Neuzugänge beruflich oder privat verhindert.
Dennoch wollte der TVL seiner Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten gerecht werden und das Spiel von Beginn an bestimmen, was zunächst auch gut gelang. Lediglich 14 Gegentore in Hälfte eins (davon drei unglücklich Abpraller, die direkt zum Gegner sprangen), ließen Trainer Seke zur Halbzeit mit der Abwehrleistung zufrieden sein. In der Offensive führten die Mittelleute „Itzy“ Mohn und Mathias Knelangen abwechselnd klug Regie, sodass der TVL auch trotz des Fehlens von Maasberg und der Manndeckung gegen Cramer bereits in Hälfte eins auf 17 Tore kam. Am Ende sollte die Angriffsleistung mit (sogar ohne Maasberg) erzielten 36 Toren einmal mehr Beleg dafür sein, dass man sich in dieser Liga in Bezug auf die Offensive hinter keiner Mannschaft zu verstecken braucht.
Wenngleich der TVL im Laufe der zweiten Hälfte zwischenzeitlich eine 6-Tore-Führung herausspielen konnte, war man nicht in der Lage, den Sack frühzeitig zuzumachen. Der in Hälfte zwei einmal mehr einkehrende Schlendrian in der Deckung sowie unnötige Ballverluste im schnellen Spiel nach vorne, ließen das Spiel in vereinzelten Phasen noch einmal spannend werden. Beim 29:27 konnten die Gäste aus Großauheim noch einmal gefährlich nah herankommen, ehe der TVL mit drei Toren in Folge jedoch wieder für klarere Verhältnisse sorgen konnte.
Kurios die letzte Spielszene, in der Neukamp zwar den Schlusspunkt zum 36:33 setzen konnte, nach dem dazu erforderlichen Zweikampf mit dem Großauheimer Gegenspieler jedoch mit zerrissenem Trikot da stand. Alles in Allem ein zerfahrenes Spiel, in dem der TVL „das letzte Hemd geben musste“, um letztendlich die Oberhand zu behalten…:-)
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp (10/3), Cramer (6), Zejda (1), Mohn (6), Gail (5), Knelangen (4), Lerch (4).
Top |
| 18. Spieltag: TSG – TVL 41:25. Langenselbold stößt in Bürgel an die Grenzen! |
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Die Divise vor dem Spiel war klar – Ohne Trainer Laslo Seke und Co. Marius Neukamp (beide weilen zurzeit im Urlaub) und Markus Frank (Privat verhindert) wollte man sich beim Klassenprimus solange wie möglich teuer verkaufen und auf keinen Fall „abschlachten“ lassen…
Getrübt wurde dieses Unterfangen schon ein wenig vor Spielbeginn, da sich noch Matthias Knelangen und Niklas Ferch krankheitsbedingt abmeldeten. Doch diese Situationen sind beim TVL in dieser Saison nur zu bekannt, so dass man trotz allem guter Dinge die Vorbereitung auf das Spiel begann.
In den ersten 20 min präsentierte sich die Mannschaft dann auch so, wie man es sich vorgenommen hatte. Die Abwehr agierte konzentriert und aggressiv, ließ dem Bürgeler Kreisläufer Vogel kaum Platz zur Entfaltung und Zwang Bürgel so zu vielen schweren Torabschlüssen. Ein kleiner Wehrmutstropfen in dieser Phase war lediglich die eigene Chancenauswertung, die den Bürgler Keeper direkt gut ins Spiel brachte.
Bei einem 11:10 Rückstand nach 20min stellte sich nunmehr nicht nur die Bürgler Deckung besser auf das Angriffsspiel der Selbolder ein (Wechsel von 5:1 auf eine def. 6:0), sondern auch auf der Mittelposition im Angriff tauchte nun mit Christian Breiler der Denker und Lenker auf, den unsere Mannschaft an diesem Tag nicht in den Griff bekommen sollte. Zudem scheiterte Cramer mehrmals unglücklich am Gebälk, so dass die TSG durch direkte Ballgewinne zu vielen einfachen Toren kam und das in eine 20:13 Halbzeitführung umsetzte.
Wer nun dachte, Bürgel würde es in der 2ten Hälfte ein wenig lockerer angehen, irrte. Weiterhin wurde durch die immer wieder eingestreute „schnelle Mitte“ und präzises Tempogegenstoßspiel sowie der 2ten Welle unsere Jungs „überrannt“, bei denen auch aufgrund fehlender Alternativen (vor allem im Rückraum) die Kräfte schwanden und kein wirklicher Angriffsdruck mehr entstand. Ca. 25 Gegentore durch 1ste und 2te Welle legen dar, warum der TVL an diesem Abend Chancenlos war.
Herauszuheben aus einer eher durchschnittlichen Mannschaftsleistung bleibt Erik Bechthold, der mit insgesamt 8 Treffern (sicher mit 5/5 vom Punkt) ein gutes Spiel machte.
Der Blick ist nun klar fokussiert auf das kommende Heimspiel gegen Großauheim, wo Wiedergutmachung angesagt ist.
Desweiteren gratuliert die ganze Mannschaft Andi „Bombe“ Jakob zu seinem ersten Pflichtspieltreffer (KISTE!) und dankt unserem Mann auf der Bank „Pit“ Mohn für das betreuen des Teams.
Aufstellung TVL:
Tor: Günther
Feld: Cramer (4), Zejda (2), Maasberg (6), Mohn (1), Bechthold (8/5), Lerch (2), Gail (1), Jakob (1)
Top |
| 17. Spieltag: Ungefährdeter 41:30-Heimerfolg gegen Götzenhain – Maasberg 15 Treffer |
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Von der Papierform her war die Favoritenrolle vor der Partie eindeutig verteilt. Gespannte Erwartung kam im Vorfeld einzig aufgrund des Götzenhainer Neuzugangs Stancic vom serbischen Erstligisten Metaloplastika Zorka auf. Der war an diesem Abend auch bester Götzenhainer Torschütze mit 12 Treffern, doch hatte der TVL mit Maasberg (15 Tore) einen besseren.
Ohne den krankheitsbedingt abwesenden Cramer und zunächst auch ohne Maasberg (ebenfalls gesundheitlich angeschlagen), ging der TVL dennoch von Beginn an konzentriert zu Werke und konnte schnell eine 5-Tore-Führung herausspielen (8:3, 12. Minute). Einzig Rückraumrechts Stancic hielt Götzenhain mit Einzelaktionen im Spiel. Aber da Handball nun einmal ein Mannschaftssport ist und es dem TVL in der ersten Halbzeit dank konzentrierter Deckungsarbeit und eines gut aufgelegten Niklas Ferch im Tor gelang, den Rest der Götzenhainer Mannschaft nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, war die deutliche Pausenführung von 20:11 die logische Konsequenz.
Nach der Pause ließen es die Gastgeber dann aufgrund der deutlichen Führung etwas ruhiger angehen, insbesondere die Konzentration in der Deckung ließ deutlich nach. Da Maasberg in der Offensive jedoch wieder einen Sahnetag erwischte und beinahe ohne Fehlschuss nach Belieben traf, war der Sieg alles in allem jedoch nie ernsthaft gefährdet. Auch tut der Mannschaft gut, dass mit Christian Mohn wieder eine sehr gute Alternative auf der Spielmacherposition zur Verfügung steht und Trainer Seke aufgrund der größeren Bank einzelnen Spielern nun auch wieder Verschnaufpausen geben kann. So verteilten sich die übrigen Tore an diesem Abend schön auf die einzelnen Spieler, insbesondere Zejda, Bechtold und Gail konnten mit überlegten Abschlüssen überzeugen.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (15), Neukamp (9/3), Zejda (6), Mohn (3), Bechtold (3), Gail (3), Knelangen (1), Lerch (1), Frank, Jakob.
Top |
| 16. Spieltag: TVL verliert 30:32 bei starker HSG Maintal II nach guter kämpferischer Leistung |
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Auch im zweiten Auswärtsspiel in 2012 ging der TVL leer aus. Trotz starker kämpferischer Leistung verlor man am Ende verdient mit 30:32 bei einer starken HSG Maintal II, die mit einem klug Regie führenden Patrick Dunkel aus der Landesliga-Mannschaft auf der Mittelposition den entscheidenden Mann in ihren Reihen hatte. Aus solchen Spielen kann der TVL hingegen sehr viel lernen. Kämpferisch hatte man sich nichts vorzuwerfen, letzten Endes fehlte die Cleverness.
Erstmalig zum Einsatz kam Neuzugang Andreas Jakob auf der Rechtsaußenposition, der den beruflich verhinderten Jan Zejda gut vertrat. Der TVL kam zunächst gut in die Partie, nach 15. Minuten stand eine 9:6-Führung zu Buche. Insbesondere die Deckung vor einem sehr gut aufgelegten Stefen Günther im Tor hinterließ bis dahin mit nur sechs Gegentoren nach einer Viertelstunde einen geordneten Eindruck. Leider konnte man die konzentrierte Deckungsleistung nicht konservieren. Hinzu kam, dass in der Offensive Cramer ab Minute zwanzig in Manndeckung genommen wurde. Die sich daraus ergebenden Räume konnten zunächst nicht gewinnbringend genutzt werden. So gingen die Gastgeber mit einer 15:13-Führung in die Halbzeit.
Die taktische Maßgabe, das Augenmerk in der Deckung verstärkt auf die beiden Maintaler Rückraum-Halben zu legen, die noch in der ersten Hälfte beide mehrfach aus dem einfachen Parallelstoß zum Erfolg kamen, fruchtete zunächst. Nun nahm hingegen Patrick Dunkel auf der Mittelposition der Maintaler verstärkt das Zepter in die Hand. Der TVL fand in der zweiten Hälfte im Innenblock leider kein adäquates Mittel, den mit am Ende 10 Toren starken Mittelmann aus der Landesliga-Mannschaft der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Dennoch bestand zwischenzeitlich Hoffnung für die Gäste, als der TVL nach einer Auszeit von Trainer Seke beim Stand von 20:24 auf 22:24 verkürzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt gelang es auch verstärkt, mit schnellen Passfolgen Lücken in die Maintaler Deckung zu reißen, die dann entweder in direkten Toren oder Siebenmetern mündeten. Neukamp vom Punkt mit 7 Toren ohne Fehlwurf erneut nervenstark.
Leider wurde der Anschlusstreffer von Maasberg zum vermeintlichen 23:24 aufgrund angeblichen Schrittfehlers von den Unparteiischen nicht anerkannt. Die Gastgeber, die in dieser Besetzung sicherlich zu den stärkeren Teams in der BOL zählen dürften, erhöhten erneut und konnten die 2-Tore-Führung dann doch abgeklärt in’s Ziel retten.
Angesichts einer starken kämpferischen Leistung und der Tatsache, dass man die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten konnte, hat der TVL keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. In puncto Cleverness besteht sowohl in Deckung wie auch Angriff gleichwohl einiges an Steigerungspotential.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (6), Neukamp (12/7), Cramer (4), Mohn (2), Gail (2), Frank (1), Knelangen (1), Lerch (1), Bechtold (1), Jakob.
Top |
| 15. Spieltag: TVL kämpferisch stark: 36:31-Heimsieg gegen Kinzigtal – Maasberg trifft wie er will – 2 weitere Neuzugänge beim TVL |
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Aufgrund einer kämpferisch starken Leistung im ersten Heimspiel des neuen Jahres gelang es dem TVL, die ersten beiden Punkte in der Rückrunde der Bezirksoberliga einzufahren. Trainer Seke sah sich dabei einer ungewohnten (aber gleichwohl positiven) Situation gegenüber. Mit drei Auswechselspielern konnte er erstmals in dieser Saison annähernd aus den vollen schöpfen. Dies machte sich insbesondere in der 2. Halbzeit bemerkbar, als den beiden Hauptakteuren Maasberg und Cramer auch mal kurze Erholungspausen gegönnt werden konnten.
Neben Markus Frank, der bereits in der Vorwoche erstmals zum Einsatz kam, konnte der TVL mit Erik Bechtold, in der Jugend bereits für den TVL tätig und zuletzt bei Landesligist TV Gelnhausen II im Einsatz, einen weiteren Neuzugang präsentieren. Bechthold kam am Abend auch gleich zum Einsatz und konnte sich mit seinem ersten Tor für den TVL auch gleich in die Torschützenliste eintragen. Neben ihm kann der TVL außerdem mit Andreas Jakob, ebenfalls vom TV Gelnhausen II und als Linkshänder primär für die Rechtsaußenposition vorgesehen, einen weiteren Neuzugang vermelden. Jakob konnte am Samstag noch nicht eingesetzt werden, sein Einsatz ist aber für nächste Woche in Maintal vorgesehen. Damit nimmt der Kader auch für die nächste Saison bereits jetzt Formen an.
Das Spiel gegen Kinzigtal war im Wesentlichen durch kämpferischen Einsatz und gesunde, aber nicht unfaire Härte geprägt. In der Defensive begegnete der TVL den Gästen wie gewohnt in 6:0-Formation, offenbarte aber Schwächen bei der Verteidigung der Kreisanspiele. Hier besteht deutliches Steigerungspotential. Eine zeitweise Umstellung auf 5:1 brachte auch nicht den gewünschten Erfolg, so dass Seke schnell wieder auf 6:0 umstellte, was im Folgenden stellenweise besser funktionierte. Mathias Knelangen, in der Deckung im Rahmen eines Spezialistenwechsels für Maasberg im Einsatz, zeigte dabei ansteigende Form. Da Maasberg (14 Tore) in der Offensive einen Sahnetag erwischte und die Deckung der Gäste keine Mittel gegen ihn fand, konnte der TVL mit einer 18:16-Führung in die Halbzeit gehen.
Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Kinzigtal gelang es ein um’s andere Mal, seinen Kreisspieler in Szene zu setzen, der TVL hielt mit Maasberg und Cramer, der in Halbzeit zwei auf der Mitte begann und die sich ergebenen Freiräume nun gut nutzen konnte, dagegen. So konnte der TVL die Halbzeitführung im Grunde über den gesamten Verlauf der zweiten Hälfte verteidigen und am Ende sogar leicht ausbauen. In dieser Phase konnte man sich auch auf den stärker werdenden Steffen Günther im Tor verlassen, der u.a. mit drei gehaltenen Siebenmetern glänzte.
Alles in allem sicher kein handballerischer Leckerbissen, allerdings eine starke kämpferische Leistung des TVL, an der sich sogar die deutsche Handballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft ein Beispiel nahm und mit ihrer furiosen Aufholjagd gegen Serbien einen Punkt erkämpfte…? Zwei kämpferisch sehr starke Mannschaften an diesem Abend!
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (14), Neukamp (8/3), Cramer (6), Frank, Zejda (5), Knelangen (1), Lerch (1), Bechtold (1), Gail.
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| 14. Spieltag: TVL schenkt Punkte in Seligenstadt her – überaktives Schiedsrichtergespann |
Mit einer Niederlage ist der TVL in die Rückrunde der Bezirksoberligasaison gestartet. Das Team von Laslo Seke verlor nach starkem Kampf, aber kuriosem Spielverlauf unglücklich mit 36:35 (15:18) bei der TGS Seligenstadt. Leider hatte das unparteiische Schiedsrichtergespann dabei einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf den gesamten Spielverlauf. Aber der Reihe nach…
Die Rückrunde beginnt leider, wie die Hinrunde endete – mit Verletzungspech: der von seiner Schultereckgelenkssprengung wieder genesene Christian Mohn knickte im Abschlusstraining um und konnte – obwohl fest eingeplant – in Seligenstadt nicht eingesetzt werden. Trainer Seke nahm’s vor Spielbeginn mit Humor: „Warum sollte ich auch mal die komplette Mannschaft einsetzen können?“
Das Spiel war von Beginn an das erwartete Kampfspiel, wurde aber Alles in Allem von beiden Seiten fair geführt. Der TVL nahm den Kampf direkt an und konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser einfinden. In der Deckung erwartete man den Gegner in der mittlerweile mehrfach erprobten offensiven Positionsverteidigung gegen Rückraum Links mit im Spielverlauf mehr und mehr sichtbarem Erfolg. Auch im Angriff fand man sich im Laufe der 1. Halbzeit immer besser zurecht, sodass eine verdiente 18:15-Halbzeitführung zu Buche stand. Insbesondere Markus Frank, in der Winterpause zum Kader des TVL gestoßen und unter anderem mit Oberligaerfahrung ausgestattet, belebte die seit langem eher behelfsmäßig besetzte Linksaußenposition und zeigte deutlich, dass er dem TVL weiterhelfen wird.
Nach der Halbzeit verlief das Spiel eine ganze Weile ausgeglichen, der TVL lag jedoch eigentlich immer mit ein, zwei Toren in Front. Maasberg (9) und Cramer (6) zeigten erneut, dass sie aus dem Rückraum stets Torgefahr ausstrahlen und auch Neukamp (11/3) setzte in der einen oder anderen eins-gegen-eins-Aktion mit entsprechender Routine Akzente. So konnte der TVL bis acht Spielminuten vor Ende eine 4-Tore-Führung herausspielen, was unter normalen Umständen – zumal zu diesem Zeitpunkt zeitstrafenbedingt auch noch in numerischer Überzahl – durchaus zum Sieg hätte reichen sollen.
Unnötige Hektik wurde dann jedoch von Seiten des Schiedsrichtergespanns hereingebracht, welches leider keinen souveränen Eindruck hinterließ. Üblicherweise sollten Schiedsrichter ein Spiel leiten und nicht in dieses eingreifen. Als wäre das Spiel bis hierhin nicht spektakulär genug, spielten sich die Unparteiischen plötzlich mit schwer nachvollziehbaren Entscheidungen in den Vordergrund und verteilten u.a. mehrfach Zweiminutenstrafen wegen angeblichen Meckerns gegen den TVL nach eigener Willkür. So gelang es den Gastgebern gegen den ab diesem Zeitpunkt bis Spielende durchgängig in Unterzahl agierenden TVL Tor um Tor heranzukommen und das Spiel, mit zu diesem Zeitpunkt natürlich euphorischer Unterstützung der eigenen Halle, zu drehen. Am Ende standen 13 Zeitstrafen – also 26 (!) Minuten und damit im Grunde fast eine gesamte Halbzeit in Unterzahl – gegen den TVL zu Buche.
Selbstverständlich ist die primäre Ursache für die Niederlage nach einer solch relativ deutlichen Führung acht Minuten vor Schluss in den eigenen Reihen zu suchen. Allerdings hätte sich der neutrale Zuschauer sicherlich ein deutlich weniger aktiv in das Spielgeschehen eingreifendes Schiedsrichtergespann gewünscht. So fehlte dem TVL am Ende das nötige Quäntchen Glück, aber auch sicherlich eine gehörige Portion Souveränität, um das Spiel „nach Hause zu fahren“ und erfolgreich in die Rückrunde zu starten.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp (11/3), Maasberg (9), Cramer (6), Frank (3), Zejda (3), Knelangen (2), Lerch (1), Gail
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| 13. Spieltag: TVL erkämpft bravourös zwei Punkte in Nieder-Roden!! |
Wenn der TVL eins kann, dann kämpfen!! Mit einer sensationellen kämpferischen Leistung drehten die Mannen von Trainer Seke ein bereits verloren geglaubtes Spiel nach 8-Tore-Rückstand in der ersten Hälfte und gingen am Ende mit einem 34:32-Auswärtserfolg bei der dritten Mannschaft der TSG Nieder-Roden als verdienter Sieger vom Platz.
Ohne Cramer (verletzt) und Lerch (Hochzeitsreise) war der TVL gezwungen, ohne seinen Innenblock in der 6:0-Deckung anzutreten. Trainer Seke reagierte entsprechend und begann mit einer 5:1-Deckungsformation, wobei er selbst im Deckungszentrum von Beginn an ran musste. Die ungewohnte Deckungsvariante fruchtete zunächst nur mit mäßigem Erfolg. Die Absprachen funktionierten in der ersten Hälfte unzureichend und so konnten sich die Gastgeber, auch aufgrund der Tatsache, dass dem TVL in der Offensive ohne Cramer zunächst die nötige Durchschlagskraft fehlte (Maasberg nur ein Tor in Hälfte eins), hauptsächlich über Tempogegenstöße Tor um Tor absetzen. Ein 20:12-Rückstand in der 23. Spielminute ließ aus Sicht des TVL nichts Gutes erahnen. Immerhin gelang es, bis zur Pause auf 21:16 zu verkürzen.
Trainer Seke schien in der Halbzeit dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, der kämpferische Einsatz stimmte nun, die 5:1-Deckung stand deutlich besser und ein gut aufgelegter Steffen Günther im Tor trug seinen Teil zur Wende bei. Maasberg besann sich auf seine Qualitäten traf nun endlich aus dem Rückraum! Besonderer Dank geht an Maximilian Gail und Sascha Aßmuss aus der Zweiten Mannschaft, die sowohl in Deckung als auch Angriff stark agierten und einen Großteil zum Mannschaftserfolg beitrugen. Dank einer starken kämpferischen Leistung gelang es, den Gegner niederzuringen und letztendlich zwei Punkte aus Nieder-Roden zu entführen.
Unter den gegebenen Umständen kann der TVL als Tabellen-Sechster mit 15:11 Punkten sehr stolz auf eine gute Hinrunde sein. Die nun anstehende Winterpause ist allerdings von allen Beteiligten sehnlichst herbei gewünscht worden und wird zu ausgiebiger Regeneration genutzt werden müssen. Immerhin stand Christian Mohn nach seiner Schultereckgelenksprengung zum ersten Mal zumindest wieder auf dem Spielberichtsbogen. Das lässt hoffen!
Am 14. Januar 2012 dann wird der TVL mit gestärkten und vereinten Kräften in Seligenstadt in die Rückrunde starten und alles daran setzten, die gute Saisonleistung mit weiterhin attraktivem und erfolgreichem Handball fortzuführen.
Die 1. Herrenmannschaft des TV Langenselbold bedankt sich bei allen Fans und wünscht ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr 2012!
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (8), Neukamp (8/2), Seke (8), Zejda (6), Knelangen (2), Aßmuss (2), Gail, Mohn (n.e.)
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| 12. Spieltag: Santowski rettet Punkt - TVL erkämpft 31:31 gegen Dreieich |
Mit seinem vierten Treffer an diesem Abend erzielte Tobias Santowski fünf Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 31:31 und sicherte dem TVL im Heimspiel gegen die HSG Dreieich somit einen Punkt. Zuvor hatten es die Mannen von Trainer Seke in einem kampfbetonten Spiel in der ersten Hälfte versäumt, sich abzusetzen. In der zweiten Hälfte musste man dann erneut der dünnen Personaldecke Tribut zollen, sodass man letzten Endes mit dem einen Punkt zufrieden sein muss. Kämpferisch eine gute Leistung.
Die Gäste begannen von der ersten (!) Spielminute an mit einer doppelten (!) Manndeckung gegen die beiden torgefährlichen TVL-Rückraumschützen Cramer und Maasberg. Da dies in dieser Form nicht zum ersten Mal von einem Gegner praktiziert wurde, lieferte dieser Abend erneut den Beleg, welchen Respekt der starke TVL-Rückraum und insbesondere diese beiden Spieler aus dem aufgebauten Spiel bei den Trainern der Liga zu genießen scheint. Eine Auszeichnung, die Trainer Seke in seiner Arbeit bestätigt. Unter normalen Umständen hat der TVL für derlei Deckungsvarianten dann auch mit dem im 1-gegen-1 enorm starken Christian Mohn die passende Antwort parat, allerdings fehlt dieser bekanntlich verletzungsbedingt noch.
Neben den Verletzten Skudlareck, Mohn und Günther war gegen Dreieich auch Jan Zejda berufsbedingt nicht mit von der Partie. Einzig durch den Einsatz von Santowski, der aus der zweiten Mannschaft aushalf, konnte der TVL überhaupt sechs Feldspieler auf’s Eis schicken.
Zunächst gelang es den Gastgebern, gut auf die doppelte Manndeckung zu reagieren und mit 5:0 in Führung zu gehen. Dann allerdings wurden reichlich gute Torchancen ausgelassen und man versäumte es, sich in dieser Phase abzusetzen. Stattdessen wurden die Gäste zu Gegenstößen eingeladen, so dass der TVL lediglich mit einer 15:14-Führung in die Pause ging.
Und als wäre es nicht schon schlimm genug, Mitte der ersten Hälfte der Super-GAU: Rückraumschütze Niels Cramer verdrehte sich nach einem Schubsen in der Luft bei der Landung das rechte Knie, sodass er verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste und das Spiel nicht beenden konnte. Die genaue Diagnose stand am Abend noch aus, es bleibt nur zu hoffen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheiten. So blieb Trainer Seke nichts anderes übrig, als selbst in’s Spielgeschehen einzugreifen. Murphy ist definitiv kein Fan des TVL!
Im zweiten Durchgang kam es dann zur befürchteten Zitterpartie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Wenngleich sich sicherlich kein schönes Spiel entwickelte – was zu einem Großteil auch der Tatsache geschuldet war, dass die Manndeckung gegen Maasberg die gesamte Spielzeit über aufrechterhalten wurde – muss der TVL letztens Endes vor dem Hintergrund der dünnen Personaldecke mit dem Unentschieden zufrieden sein. Kämpferisch hat man sich definitiv nichts vorzuwerfen.
Müßig zu spekulieren, was möglich gewesen wäre, wenn der TVL die Vorrunde mit der kompletten Mannschaft hätte spielen dürfen!!
Aufstellung TVL: Ferch, Maasberg (7), Neukamp (8/2), Seke (6/1), Santowski (4), Cramer, Lerch (4), Knelangen (2)
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| 11. Spieltag: Souveräner 39:30-Auswärtserfolg im Derby bei der SG Bruchköbel II |
Das war doch mal was! Aufgrund einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich der TVL im Derby bei der zweiten Mannschaft der SG Bruchköbel deutlich und zu keiner Zeit gefährdet mit 39:30 (22:14) durch. Trainer Seke war nach dem Spiel entsprechend angetan ob der Darbietung seiner Mannschaft. O-Ton Seke: „So in etwa stelle ich mir das vor“.
Der TVL begann sehr konzentriert. Wieder einmal mit dünner Personaldecke angetreten (die Mannschaft bedankt sich bei Oliver Betz, der aus der zweiten Mannschaft aushalf), merkte man der Truppe von Trainer Seke jedoch in keinster Weise an, dass aus den letzten drei Spielen trotz teilweise guter Leistungen nicht ein Punkt geholt werden konnte. Umso entschlossener ging man an’s Werk, diese Negativserie endlich zu beenden. Früh konnte eine 3:0-Führung erspielt werden, ehe den Gastgebern der erste Treffer gelang. Bis zur 15. Minute konnten die Hausherren, die in Linksaußen Norman Demuth mit am Ende insgesamt 13 Treffern den herausragenden Akteur hatten, das Spiel noch offen gestalten. Dann jedoch konnte der TVL seine spielerische und individuelle Überlegenheit endlich in Tore ummünzen und sich absetzen. Durch eine gute Leistung in der Defensive und gleichzeitig zielstrebig vorgetragene Angriffskombinationen (insbesondere auch gutes Tempospiel aus der ersten und zweiten Welle) konnte in dieser Phase bereits eine Vorentscheidung herbeigeführt werden. Jan Zejda (bestes Saisonspiel, insgesamt 8 Treffer) traf eine Sekunde vor der Halbzeitsirene zum verdienten 22:14 für den TVL.
Auch nach dem Seitenwechsel verstanden es die Mannen von Trainer Seke, das Spiel bestimmt und entschlossen zu führen. Das Training der letzten Wochen, in denen verstärkt Manndeckung gegen Cramer (so auch in diesem Spiel vom Gegner angewandt) trainiert wurde, zeigte Früchte. So konnten die sich ergebenden Räume durch gute individuelle und spieltaktische Lösungen genutzt werden. Das 26:31 in der 45. Minute war der aus Sicht der Gastgeber zwischenzeitlich geringste Rückstand. Dann übernahm der TVL erneut das Zepter und konnte den alten 8-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Am Ende gewann man sogar die zweite Halbzeit mit einem Tor, so dass letztendlich ein souveräner und auch in dieser Höhe verdienter Erfolg zu Buche stand.
Nun gilt es, in den verbleibenden zwei Spielen in 2011 (gegen Dreieich und in Nieder-Roden) die bislang gezeigte gute Leistung zu bestätigen und den fünften Tabellenplatz zu verteidigen.
Aufstellung TVL: Ferch, Maasberg (10), Neukamp (9/4), Zejda (8), Cramer (6), Lerch (3), Knelangen (2), Betz (1)
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| 10. Spieltag: Sieben wackere TVL-Recken müssen durchspielen und schlagen sich dabei tapfer – gutes 33:36 gegen HSG Hanau II |
Aufgrund der mittlerweile schon zur Gewohnheit gewordenen Verletzungsmisere musste der TV Langenselbold am 10. Spieltag der BOL im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten HSG Hanau II ohne Auswechselspieler (!) antreten. Neben den Langzeitverletzten Skudlareck und Mohn meldete sich auch Torhüter Steffen Günther kurzfristig mit entzündetem Zahn ab. Auch konnte Trainer Seke dieses Mal nicht auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen, da diese zeitgleich im Einsatz war. So blieb den verbliebenen sechs Feldspielern um Torhüter Niklas Ferch nichts anderes übrig, als die gesamte Spielzeit durchzuspielen.
Dafür schlug man sich aber mehr als beachtlich. Nach Rückständen in der Anfangsphase gelang es dem TVL im Verlauf der ersten Halbzeit zusehends, sowohl im Angriff als auch in der Defensive um den in der ersten Hälfte überragenden Niklas Ferch im Tor an Stabilität zu gewinnen. Einzig die aus einer offensiven 5:1-Deckung resultierenden starken Tempogegenstöße der Gäste, die mit voller Bank antreten und daher über die gesamte Spielzeit Volldampf gehen konnten, bereiteten den Mannen von Trainer Seke das eine oder andere Kopfzerbrechen. So musste der TVL trotz zwischenzeitlichen Gleichstands dann doch mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeit gehen (12:14).
In der zweiten Hälfte lagen die Gäste dann allerdings durchweg vorne, beim Stand von 20:26 sah es auch zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Hier machte sich dann doch der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Gäste aus Hanau konnten z.B. durchweg einen doppelten Spezialistenwechsel vollführen, was natürlich enorme Kräfte sparte. Wer allerdings einen Totaleinbruch der zugebenermaßen auf dem Zahnfleisch gehenden Selbolder Spieler erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Durch starken Kampfgeist und gute Moral konnte man sich herankämpfen, sodass beim Stand von 30:33 sogar noch einmal so etwas wie Spannung aufkam (54. Minute). In dieser Phase tat sich insbesondere Rückraumspieler Niels Cramer (insgesamt 9 Feldtore) hervor, der mit seiner Torgefahr immer wieder Lücken in die Gästeabwehr riss, die er entweder selbst oder als Vorbereiter für seine Mannschaftkollegen nutzen konnte. Auch Jan Zejda (5 Tore) traf in dieser Phase sicher von Rechtsaußen. Am Ende musste man sich dann aber doch dem Favoriten aus Hanau geschlagen geben, der das Spiel letzten Endes verdient mit 33:36 für sich entschied.
Allerdings lieferten die Mannen von Trainer Seke einmal mehr den Beweis, welch enormes Potential in dieser Mannschaft steckt. Leider darf sie es verletzungsbedingt derzeit nicht vollends abrufen.
Aufstellung TVL: Ferch, Neukamp (10/3), Cramer (9), Maasberg (5), Lerch, Zejda (5), Knelangen (4)
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| 9. Spieltag:Bittere Niederlage in Hainburg – TVL schlägt sich selbst |
Das war bitter! Nach einer über weite Strecken überlegenen Partie musste sich der TVL am Ende gegen aufopferungsvoll kämpfende Hainburger mit 32:29 (14:17) geschlagen geben.
Der Schlüssel für den Hainburger Sieg lag in der ab der 2. Halbzeit verordneten Manndeckung gegen Niels Cramer. In Hälfte eins konnte der TVL noch seine absolute Überlegenheit aus dem aufgebauten Spiel mit dem starken Rückraum um Maasberg, Neukamp und eben Cramer entfalten, gegen die die Gastgeber bis dato keine Mittel in der Deckung fanden und die auch an diesem Abend mit zusammen 22 Treffern einmal mehr die Haupttorschützen des TVL waren. So stand es 10:15 für den TVL nach 18. Minuten. Einzig die mangelnde Chancenverwertung hatten sich die Männer von Trainer Seke vorzuwerfen, so dass man die Gastgeber noch einmal herankommen ließ und „nur“ mit einer 3-Tore-Führung in die Halbzeit ging.
Nach der Pause spielte Hainburg dann direkte Manndeckung gegen Niels Cramer, leider mit Erfolg. Der Vorsprung schmolz dahin, immerhin gab es noch eine 21:25-Führung für den TVL in der 43. Spielminute. Es kam eins zum anderen, neben 7 Latten- und Pfostentreffern für den TVL im Angriff, sprangen ferner in der Abwehr auch alle Abpraller nach den Paraden des gut aufgelegten Steffen Günther im Tor zum Gegner, der diese in den meisten Fällen direkt zu Toren nutzte.
In dieser Phase wurde Christian Mohn schwerlich vermisst, der mit seiner Schultereckgelenkssprengung sicherlich dieses Jahr nicht mehr wird spielen können, für den die sich ergebenden Räume in der Hainburger Deckung jedoch ein Fest gewesen wären. Leider gelang es dem verbliebenen Rest des TVL-Kaders, bei denen wieder vier Stammkräfte durchspielen mussten, nicht, eben diese Lücken zu nutzen. Aber es bringt ja nichts, das Verletzungspech dieses ohnehin dünn besetzten Kaders zu beklagen.
Insofern lautet die Devise in den kommenden Wochen den Trainingsschwerpunkt auf das Spiel 5 gegen 5 zu legen, da es dem TVL in dieser Saison sicher noch häufiger passieren wird, dass der Gegner versuchen wird, mit Manndeckung gegen einen der starken Rückraumschützen des TVL zum Erfolg zu kommen. Allerdings gibt es für solche Situationen ja glücklicherweise genügend Möglichkeiten, ebenso zum Erfolg zu kommen. Und dass die Mannschaft über ausreichend Potential verfügt, dies umzusetzen, ist unbestritten…
Dank geht an Tobias Santowski, der aus der 2. Mannschaft aushalf und seine Sache gut machte.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp (10/5), Cramer (6), Maasberg (6), Lerch (3), Zejda (2), Seke (2), Knelangen, Santowski.
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| 8. Spieltag: Was wäre gewesen, wenn… |
…der TVL in Bestbesetzung mit Niels Cramer, Patrick Maasberg, Christian Mohn und Andreas Kunkel gegen die SG Dietesheim/Mühlheim hätte antreten können? Ein Blick auf das nackte Endergebnis von 26:39 lässt zunächst vermuten, dass diese Frage unerheblich ist. Berücksichtigt man jedoch den Spielverlauf mit den Zwischenständen 15:15, 16:19 (Halbzeit) und lediglich 20:22, erscheint diese Überlegung durchaus legitim. Am Ende musste man sich dann allerdings doch deutlich den aufgrund ihres starken und breit besetzten Kaders überlegenen Gästen geschlagen geben.
Mit stark dezimiertem Kader (Cramer gesperrt, Maasberg, Kunkel und Mohn verletzt) ging die Mannschaft von TVL-Trainer Seke in die Partie. Sebastian „Igor“ Lerch, eigentlich etatmäßiger Kreisläufer, kam in den Genuss, auf Halblinks auflaufen zu dürfen und machte seine Sache gut. Aus der 2. Mannschaft halfen Antonio Artero, Tim Mohn, Max Gail und Sebastian Ostermann aus, vielen Dank an dieser Stelle.
Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Beim Stand von 1:8 nach 10 Minuten schwante den Zuschauern, so sie denn mit dem TVL hielten, Böses. Doch dann gelang es den Mannen von Trainer Seke, Respekt und Nervosität abzulegen und die Fehlerquote zu reduzieren. Promt wurden mit konsequenter Spielweise Torchancen erspielt und so die gefährlichen Tempogegenstöße der Gäste, welche diese in der Anfangsphase wegziehen ließen, weitestgehend unterbunden. Auch die Deckung mit einem in der ersten Hälfte starken Niklas Ferch im Tor festigte sich und stellte den Angriff der Dietesheimer im aufgebauten Spiel zeitweise vor einige Probleme. Der Ausgleich zum 15:15 war die verdiente Konsequenz. Leichte Fehler des TVL kurz vor der Pause ließen die Gäste dann leider doch mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeit gehen.
Direkt nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern dank einer starken kämpferischen Leistung, zunächst noch einigermaßen Paroli zu bieten (20:22, 36. Spielminute). Mit zunehmender Spieldauer machten sich dann aber einmal mehr die fehlenden Wechselalternativen bemerkbar. Gästecoach Causevic verordnete ab der 40. Minute Manndeckung gegen Neukamp und später Weitzel und konnte so das Angriffsspiel des TVL empfindlich stören. Dietesheim hielt darüber hinaus das Tempo weiterhin hoch und konnte so Tor um Tor davonziehen. Letzten Endes gab es keinen Zweifel am verdienten Sieg der Gäste, die von ihrem breiten Kader profitierten und ihren Leistungsträgern immer wieder Ruhepausen gönnen konnten. Auf Seiten des TVL kann man am Ende aber erhobenen Hauptes vom Platz gehen, da man über weite Teile der Partie aufgrund einer starken kämpferischen Leistung durchaus ebenbürtig war.
Nächste Woche tritt der TVL in Hainburg als Tabellenfünfter beim punktgleichen Tabellensechsten zum Verfolgerduell der Spitzengruppe an (beide 10:6 Punkte). Eine Rückkehr zumindest von Maasberg erscheint denkbar und erhöht somit die Chancen des TVL deutlich, die bislang erfolgreiche Saisonleistung fortzuschreiben.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp (9/4), Lerch (2), Zejda (4/1), Knelangen (3), Weitzel (4), Artero (2), Gail (1), Ostermann (1), T. Mohn
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| 7. Spieltag: Punktgewinn oder Punktverlust im Derby gegen Niederrodenbach?
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Am Ende war sich TVL-Trainer Seke nicht sicher, ob er das 30:30-Unentschieden im
Nachbarschaftsduell gegen die favorisierte TGS Niederrodenbach als Punktgewinn oder Punktverlust werten sollte. Der TVL hatte einen Großteil des Spiels jeweils knapp in Führung gelegen und 15 Sekunden
vor Spielende beim Stand von 30:30 mit Ballbesitz in Überzahl die Chance, dem Spiel einen aus Sicht des TVL positiven Ausgang zu geben. Leider verstand man es jedoch nicht, einen Abschluss
hinzubekommen. Vielmehr durfte man froh sein, dass der daraus resultierende Tempogegenstoß der Gäste aufgrund der Schlusssirene nicht vollständig zum Abschluss kam.
Das Spiel war tatsächlich ein Spitzenspiel, wie im Vorfeld erhofft und erwartet. Beide Seiten gingen engagiert zu Werke und man sah
beiden Mannschaften an, dass sie das Parkett als Sieger verlassen wollten. Neben einem insgesamt guten Niveau kam gerade zum Ende hin auch eine gehörige Portion Spannung hinzu, sodass die knapp 250
Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, eine zwischenzeitliche
7:5-Führung des TVL konnten die Gäste wieder ausgleichen. Insgesamt stand der TVL gut in der Deckung, die offensive Positionsverteidigung gegen Niederrodenbach’s Rückraumschützen Michalak zeigte
Wirkung und ein gut aufgelegter Niklas Ferch im Tor konnte die eine oder andere gute Parade zeigen. Mit einer besseren Chancenverwertung im Angriff wäre durchaus auch eine deutlichere Pausenführung
drin gewesen. So stand es „nur“ 16:15 zur Halbzeit. Auch nach der Pause blieb der TVL kämpferisch
stark und konnte die Partie offen halten und sogar teilweise in Führung gehen. Die kompakte Deckung mit einem starken Steffen Günther im Tor, der insbesondere Niederrodenbachs Außen verzweifeln ließ,
stand gut. Selbst eine Phase in doppelter Unterzahl konnte man durch starken kämpferischen Einsatz ausgeglichen gestalten. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte verordnete Niederrodenbach’s Trainer
Völker dann Manndeckung gegen Cramer und Maasberg, was allerdings nicht den gewünschten Erfolg brachte. Knelangen und Lerch konnten nun mehrfach Akzente setzen und wichtige Tore erzielen. So stand am
Ende ein Unentschieden zu Buche, mit dem der TVL letzten Endes aber gut leben kann. Allerdings
machte sich gerade in der Schlussphase wieder einmal bemerkbar, dass gerade in derart kräftezehrenden Partien aufgrund des dünnen Kaders die Wechselalternativen fehlen. Erschwerend kommt hinzu, dass
sich Christian Mohn nach einem Zweikampf in der ersten Halbzeit an der Schulter verletzte. Die Diagnose stand am Abend noch aus, man darf nur hoffen, dass nichts Ernstes passiert ist. Allmählich wird
es personell sehr, sehr eng! Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Neukamp
(9/4), Maasberg (7), Cramer (6), Mohn, Lerch (3), Zejda, Knelangen (3), Kunkel (2)
Langenselbold, den 24.10.2011 Marius Neukamp.
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| 6. Spieltag: Auswärtserfolg in Großauheim dank starker 2. Halbzeit – Maasberg bringt die Wende |
Beim Auswärtserfolg in Großauheim am 6. Spieltag der BOL präsentierte der TVL zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Nach äußerst schwacher erster Hälfte setzte man sich letztlich mit 31:25 durch, wobei Rückraumschütze Patrick Maasberg, der noch am Vormittag in Frankreich weilte und aufgrund einer 4-stündigen Autobahnvollsperrung erst nach der Halbzeitpause in der Halle eintraf, nach seiner späten Einwechslung ab der 40. Minute noch 7 Treffer (!) erzielte und damit maßgeblich zum Erfolg beitrug.
Zu Beginn mal wieder das gleiche Bild wie zuletzt häufiger: der TVL ging ohne Biss in die Partie, scheinbar war man der Ansicht, es würde nur ein Bruchteil der normalen Leistung benötigt, um den Aufsteiger bezwingen zu können. Anders die Gastgeber, die sehr motiviert begannen und eine zwischenzeitliche 6:8-Führung des TVL in ein 10:8 drehen konnten. Das Spiel des TVL plätscherte so vor sich hin, kein Mannschaftsteil konnte bis zu diesem Zeitpunkt auch nur annähernd Normalform abrufen. So ging man folgerichtig mit einem 16:13-Rückstand in die Pause.
Scheinbar schien Trainer Seke in der Kabine jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben. Der TVL ging nach der Pause beherzter zu Werke und konnte beim 18:18 in der 38. Minute ausgleichen. Die Deckung mit einem stärker werdenden Steffen Günther im Tor stand nun kompakter, die offensive Positionsverteidigung gegen Rückraum Links durch einen gut aufgelegten Jan Zejda fruchtete und auch im Angriff zeigte der TVL nun endlich die Zielstrebigkeit, die ihn in den letzten Spielen auszeichnete. Die Einwechslung von Patrick Maasberg war nun der entscheidende Faktor, da sich augenblicklich die Optionen aus dem Rückraum erhöhten. Ein Niels Cramer musste nun nicht mehr die gesamte Last aus dem Rückraum schultern und spielte sofort befreiter auf. Der TVL verstand nun auch, die sich durch die Manndeckung gegen Cramer ergebenden Räume insbesondere durch Maasberg, Mohn und eine starken Lerch am Kreis zu nutzen. Letztendlich konnte durch eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause und einer starken kämpferischen zweiten Halbzeit der zweite Auswärtssieg der Saison eingefahren werden.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (7), Cramer (6), Mohn (5), Neukamp (5/1), Lerch (4/1), Zejda (3), Knelangen (1), Kunkel
Top |
| 5. Spieltag: Stark ersatzgeschwächter TVL schlägt sich am Ende tapfer |
Letzten Endes ließ sich der Ausfall von Schlüsselspieler Niels Cramer, der bereits die gesamte Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, dann doch nicht kompensieren. So musste der TVL am 5. Spieltag der Bezirksoberliga beim 30:36 gegen die TGS Bürgel die erste Saisonniederlage einstecken. Durch eine starke kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit konnte das Ergebnis jedoch immerhin in einem ordentlichen Rahmen gehalten werden.
Durch den Ausfall von Cramer war man gezwungen, in ungewohnter Formation aufzulaufen. Der TVL begann zerfahren und konnte nur bis zum 4:4 mithalten. Die zu Beginn des Spiels spürbare Nervosität konnte unerklärlicherweise über die gesamte 1. Hälfte nicht abgelegt werden. So ermöglichte man den Gästen durch eine Reihe technischer Fehler Gegenstöße, die diese konsequent nutzten und sich bereits bis zur 15. Spielminute mit 6:12 absetzen konnten. Auch freie Torchancen wurden in dieser Phase viel zu häufig vergeben. Mangels Alternativen war Trainer Seke dann sogar gezwungen, Mitte der ersten Halbzeit selbst auf der Mittelposition aufzulaufen. 12:19 stand es zur Pause, man konnte sich noch beim gut aufgelegten Steffen Günther im Tor bedanken, dass der Rückstand nicht deutlicher ausfiel.
Die zweite Hälfte begann aus TVL-Sicht zunächst nicht besser. Die Gäste waren konsequenter im Abschluss und konnten die Mannen von Trainer Seke durch ihre Schnelle Mitte das eine oder andere Mal überraschen. Beim Stand von 18:28 musste man aufpassen, nicht vollends unter die Räder zu kommen. Dann allerdings ging ein Ruck durch die Mannen von Trainer Seke und es gelang, durch einen 6:0-Lauf bis zur 48. Spielminute auf 24:28 zu verkürzen. Insbesondere Seke und Maasberg – mit 11 Treffern erneut erfolgreichster Schütze auf Seiten der Selbolder – konnten die sich aus dem aufgebauten Spiel bietenden Lücken im Deckungsverbund der Gäste nunmehr vermehrt nutzen. Hoffnung keimte auf, doch die Sensation gelang leider nicht, da sich nicht zuletzt nun auch bemerkbar machte, dass gerade in derart kräftezehrenden Partien der dünne Kader keine ausreichenden Wechselalternativen bietet. So mussten Mohn, Maasberg und Neukamp die gesamte Spielzeit durchspielen.
Wenngleich spekuliert werden darf, ob die Partie bei einem Einsatz von Cramer anders verlaufen wäre, konnte man aufgrund einer ordentlichen kämpferischen Leistung in der zweiten Hälfte am Ende doch erhobenen Hauptes vom Platz gehen.
Die Mannschaft bedankt sich an dieser Stelle bei Oliver Betz, der aus der Zweiten aushalf und eine gute Unterstützung in der Deckung war.
Aufstellung TVL: Günther, Ferch, Maasberg (11), Seke (7), Mohn (3), Neukamp (7/5), Aßmuss (2), Lerch, Knelangen, Kunkel, Betz
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| 4. Spieltag: Letztendlich ungefährdeter 33:24-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten HSV Götzenhain |
Wären die letzten 15 Minuten nicht gewesen, hätte man durchaus von einem souveränen Auftritt des TVL beim Landesligaabsteiger HSV Götzenhain sprechen können. Mit ein wenig mehr Konsequenz in der Schlussphase der Partie hätte man durchaus einiges mehr für das Torverhältnis tun können.
Der TVL begann sehr konzentriert und konnte früh mit 2:5 in Führung gehen. Lediglich beim Stand von 8:8 konnten die Gastgeber noch einmal ausgleichen. Dann aber gelang es zusehends, sich dank einer konzentrierten Deckungsarbeit sowie einer konsequenten Spielweise im Angriff Tor um Tor abzusetzen. Alles in allem konnte eine sehr ordentliche 1. Halbzeit abgeliefert werden. Der Halbzeitstand von 9:18 war folgerichtig die logische Konsequenz.
In Hälfte zwei konnte der TVL dann zunächst an die gezeigte Leistung anknüpfen. Beim Stand von 12:25 in der 40. Minute schien es, als sei man auf gutem Weg, neben dem doppelten Punktgewinn auch das Torverhältnis aufbessern zu können. Dann jedoch kehrte ab der 45. Minute leider der Schlendrian ein. Man vergab beste Torgelegenheiten, leistete sich einfach Ballverluste, die postwendend in Tempogegenstoßstore umgewandelt wurden, und auch die Deckung lies einiges an Konsequenz vermissen. Am Ende war der Sieg als solches zum Glück jedoch nie in Gefahr.
Der TVL schaut nun mit seinen Fans voller Vorfreude auf das Topspiel am kommenden Samstag, den 08.10.2011 um 20:00 Uhr gegen die TSG Bürgel. Mit anschließendem „Oktoberfest“ in der Halle der Käthe-Kollwitz-Schule steht einem zünftigen Handballabend nichts mehr im Wege. O’zapft is’!!
Aufstellung TVL: Ferch, Maasberg (6), Mohn (6), Cramer (5), Neukamp (10/3), Lerch (3), Knelangen (1), Kunkel (1), Artero (1)
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| 3. Spieltag: Über den Kampf zum Erfolg |
Schön anzusehen war es nicht. Aber wenigstens effektiv. Mit einem über den Kampf errungenen 32:29-Heimerfolg gegen die HSG Maintal II ist der TVL auch im dritten Saisonspiel weiterhin ungeschlagen und steht mit 5:1 Punkten in der Tabelle sehr gut da.
Im Vorfeld war klar, dass man dem Heimpublikum eine deutliche Steigerung in Sachen Einstellung gegenüber dem Spiel in Kinzigtal aus der Vorwoche anbieten musste. Entsprechend motiviert ging das Team von Trainer Laslo Seke in der Anfangsphase zu Werke und konnte über ein 6:3 eine 8:5-Führung herausspielen. Dann jedoch kam ein Bruch in’s Spiel, da Gästecoach Martin Suttner ab der 15. Spielminute TVL-Rückraumakteur Niels Cramer in Manndeckung nehmen lies. Die sich ergebenden Räume konnte der TVL zunächst nur unzureichend nutzen. Über 10:10, 15:15 und sogar 16:18 ging man letztendlich mit einem 18:18 in die Pause. Mit 18 erzielten Toren zur Halbzeit funktionierte die Offensive recht ordentlich, die Deckung war das Sorgenkind. In Minute 25 sah sich Trainer Seke sogar gezwungen, vom altbewährten 6:0-Verbund auf eine 5:1-Variante umzustellen.
In Hälfte zwei erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und gingen über 18:20 mit 20:22 in Führung. Nun jedoch agierten die Gastgeber insbesondere in der wieder auf 6:0 umgestellten Deckung aggressiver und konnten infolgedessen zum 23:23 ausgleichen. Ein Zwischenspurt zum 28:24 schien den TVL dann auf die Siegerstraße zu bringen. In dieser Phase zeichnete sich erneut Christian „Itzy“ Mohn durch starke und quirlige 1 gegen 1-Aktionen aus, mit denen er die Gästedeckung ein um’s andere Mal knacken konnte. Doch Maintal kämpfte sich noch einmal heran und konnte zum 28:28 ausgleichen – eine Phase, in der es dem TVL nicht gelang, auch freie Chancen zu verwerten und man ein um’s andere Mal am starken Gästetorwart scheiterte. Mit einem letzten Kraftakt konnte der TVL in der 59. Minute dann jedoch mit dem 31:29 die Vorentscheidung erzwingen. Besonderer Dank gilt Andreas Kunkel, Marcus Weitzel und Sascha Aßmuss, die in der Ersten aushalfen und so ihren Teil zum Erfolg beitrugen.
Sollte man nun in der nächsten Woche beim Tabellenletzten HSV Götzenhain erfolgreich sein, erwartet der TVL am 08.10. die TSG Bürgel zum vermeintlichen Topspiel der BOL in der Käthe-Kollwitz-Halle.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Maasberg (9/1), Mohn (6), Cramer (4), Neukamp (9/4), Zejda, Lerch (1), Knelangen, Kunkel (1), Aßmuss (2), Weitzel
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| 2. Spieltag: TVL 1. Herren mit Unentschieden in Kinzigtal gut bedient |
Wenn man in der 58. Spielminute mit 2 Toren in Führung liegt und dann „nur“ Unentschieden spielt, ist man geneigt, von einem „verlorenen“ Punkt zu sprechen. Vielleicht kam es den Spielern des TVL im ersten Moment auch so vor, aber betrachtet man die gesamte Spielzeit, muss man eingestehen, dass man froh sein kann, mit dem 27:27-Unentschieden am Ende zumindest einen Punkt aus Kinzigtal entführt zu haben.
Der TVL kam schwer in die Partie. Die Gastgeber – stark ersatzgeschwächt – imponierten mit Kampf und konnten dem TVL zu Beginn den Schneid abkaufen. Beim 6:6 in der 14. Spielminute konnte man erstmals ausgleichen, lief aber in der Folgezeit durchgängig einem Rückstand hinterher. Die Einstellung stimmte nicht, so dass den Spielern aus Kinzigtal das eine oder andere „einfache“ Tor gewährt wurde. Unrühmlicher Höhepunkt der ersten Halbzeit war die direkte Rote Karte auf TVL-Seite in der 26. Spielminute nach Griff in den Wurfarm für den kurz zuvor eingewechselten Marcus Weitzel, der aufgrund der dünnen Spielerdecke in der „Ersten“ aushalf.
So ging man durchaus verdient mit einem 14:11-Rückstand in die Pause. Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild. Druckvolle Kinzigtaler konnten sich auf 20:16 absetzen, ehe sich der TVL endlich auf’s Kämpfen verstieg. In der Phase von der 40. bis zur 50. Minute dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Abwehr stabilisierte sich endlich und man konnte mit einem eindrucksvollen 5:0-Lauf auf einmal eine 20:21-Führung (die erste an diesem Abend(!)) herausspielen. In der Folgezeit wechselte die Führung, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen, ehe der TVL – in dieser Phase mit einem nervenstarken Mathias Knelangen mit wichtigen 3 von 3 Treffern von Linksaußen – mit einem letzten Kraftakt beim 24:26 zwei Minuten vor Schluss vielversprechend in Front lag. Doch zwei aufeinanderfolgende einfache Ballverluste im Angriff machten den zu diesem Zeitpunkt möglich erscheinenden Sieg zunichte. Kinzigtal kam zum Ausgleich, ehe der TVL noch einmal mit einem 26:27 in die letzte Spielminute ging. Der Kinzigtaler Ausgleich (nicht ganz ohne Diskussion, da der Spieler aus dem Rückraum absprang, mit dem Ball in der Hand wieder landete und dann erst abschloss) war jedoch alles in allem verdient und so konnten beide Seiten am Ende mit dem Unentschieden ganz gut leben.
In den nächsten Aufgaben muss der TVL aber deutlich an der Einstellung arbeiten!
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Cramer (3), Zejda, Neukamp (9/4), Maasberg (6), Mohn (5), Lerch (1), Knelangen (3), Weitzel
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| Heimsieg im erstem Saisonspiel von schwerer Verletzung überschattet |
Am Ende konnte sich niemand so richtig über den 37:33-Heimerfolg des TVL im ersten Saisonspiel gegen die TGS Seligenstadt freuen. Der Sieg wurde überschattet von der schweren Verletzung des TVL-Spielers Christoph Skudlareck, der in der ersten Halbzeit mit einem Unterarmbruch in’s Krankenhaus eingeliefert werden musste. Gute Besserung an dieser Stelle, Kopf hoch, Skuddi!!
Wenngleich in der Situation sicherlich unglücklich und unbeabsichtigt, so war die Verletzung dennoch zu einem guten Teil die logische Konsequenz der leider viel zu übermotiviert zu Werke gehenden Gäste aus Seligenstadt. Skudlareck’s Verletzung resultierte aus einem Schubsen in der Luft, nach dem er im Sprung keine Kontrolle über den Körper mehr hatte und infolgedessen derart unglücklich auf dem rechten Arm landete, dass dieser brach. Bei solch klar zu erkennenden „schweren“ Verletzungen, ob nun beabsichtigt oder nicht, sind die Schiedsrichter richtigerweise angehalten, hart durchzugreifen, um die Gesundheit der Spieler zu schützen. Leider geschah dies an diesem Abend nicht.
Selbstverständlich muss ein Aufsteiger Härte und Aggressivität an den Tag legen, um in der neuen Liga bestehen zu können. Allerdings sollte sich dies nicht in derart gesundheitsgefährdenden Attacken niederschlagen. Die harte Gangart der Gäste entsprach dann auch nicht nur der subjektiven Wahrnehmung der ca. 150 Heimzuschauer (insgesamt ca. 200), sondern ist durch die objektiven Fakten belegt: den im Rahmen liegenden 5 Zeitstrafen für den TVL standen auf Gästeseite u.a. 2 Spieler mit 3x2 Minuten, eine direkte Rote Karte nach grobem Foulspiel im Tempogegenstoß sowie 2 Minuten wegen Reklamierens des Gästecoachs gegenüber.
Die sich selbst als „Jungen Wilden“ bezeichnenden Gäste aus Seligenstadt begannen sehr motiviert und konnten den TVL mit ihrem Tempospiel zu Beginn überraschen. So stand es 7:8 nach zwölf Spielminuten. Der TVL nahm den Kampf nun jedoch an und konnte beim 13:12 in der 22. Spielminute erstmals in Führung gehen. Neben der über den gesamten Spielverlauf konsequent umgesetzten „Schnellen Mitte“ der Seligenstädter, stellte Gästecoach Stefan Böttcher etwa zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus auf 3-fache (!) Manndeckung gegen Cramer, Neukamp und Maasberg um, welche von nun an über die gesamte restliche Spielzeit (!) aufrecht erhalten werden sollte. Fortan bekam man infolgedessen natürlich kein klassisches Handballspiel mehr geboten (in dem eventuell der eine oder andere schöne Spielzug zu bewundern gewesen wäre), sondern es gab 40 Minuten Wild-West in Reinkultur. Manch Zuschauer kam sich ob der Deckungsweise der Gäste sicherlich vor wie in einem C-Jugend-Spiel. Auch die seitens Seligenstadt durchgängig reklamierte angebliche „Tempoverschleppung“ des TVL war eher als Cleverness ob dieser unorthodoxen Deckungsvariante zu deuten, erübrigte sich jedoch, da Mannschaften, die darauf aus sind, das „Tempo zu verschleppen“ in den seltensten Fällen 37 Tore erzielen.
Mit einer 20:18-Halbzeitführung ging man in die Pause. In der Folgezeit war es nun Kampf pur. Die Defensive um den nun stärker werdenden Steffen Günther im Tor stand kompakter. Der TVL lag folgerichtig die gesamte 2. Halbzeit in Front und konnte sich immer wieder durch die individuelle Klasse eines Christian Mohn, der die sich bietenden freien Räume im 1 gegen 1 clever nutzte, absetzen. Beim Stand von 37:30 in der 54. Minute war das Spiel entschieden. Neukamp, bester Torschütze mit insgesamt 15 Treffern, trug an diesem Abend mit der von einem Routinier zu erwartenden Erfahrung und gebotener Nervenstärke ohne Fehlschuss vom 7-Meter-Punkt zum verdienten Erfolg des TVL bei. Aufgrund der Schwere von Skudlareck’s Verletzung jedoch leider ein Pyrrhussieg.
Aufstellung TVL: Ferch, Günther, Skudlareck, Cramer (4), Zejda (4), Neukamp (15/7), Maasberg (9), Mohn (5), Lerch (1), Knelangen
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| 1. Herrenmannschaft des TVL siegt im Pokal – Maasberg überragend! |
Mit einem Sieg im ersten Pflichtspiel ist die 1. Herrenmannschaft des TVL gut in die Saison 2011/2012 gestartet. Das Team von Trainer Laslo Seke setzte sich in der 1. DHB-Bezirkspokalrunde mit 38:32 letztlich ungefährdet bei der 2. Mannschaft der TGS Niederrodenbach durch. Herausragender Akteur an diesem Abend war Patrick Maasberg mit 16 Treffern – und dass, obwohl „Maasi“ nach einem Foul bereits in der 3. Minute zunächst eine knapp 15-minütige Verletzungs- und Behandlungspause einlegen musste.
Von der Papierform her war die Favoritenrolle im Vorfeld eindeutig verteilt: Bezirksoberligist TV Langenselbold zu Gast bei der zwei Klassen tiefer agierenden 2. Mannschaft der TGS Niederrodenbach. Umso überraschter war der geneigte Zuschauer, als er beim Betreten der Halle in Niederrodenbach feststellen durfte, dass die Gastgeber ihre 1. Mannschaft, im letzten Jahr Absteiger aus der Landesliga, in’s Rennen schickten. Somit standen sich effektiv zwei Bezirksoberligisten auf dem Feld gegenüber. Doch die Rechnung der Gastgeber sollte nicht aufgehen...
Bis zum 8:8 war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich bis zu diesem Zeitpunkt keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der Folgezeit gelang es nun Niederrodenbach, eine Drei-Tore-Führung zum zwischenzeitlichen 11:8 herauszuwerfen. Doch der TVL – verletzungsbedingt nur mit 6 Feldspielern (!) angetreten (Trainer Laslo Seke musste aufgrund der Verletzungspause von Patrick Maasberg selber einiger Minuten ran und erzielte dabei selbst 2 Treffer) – gab nicht auf und kämpfte sich bis zum Halbzeitstand von 17:17 wieder heran.
Nach der Halbzeit sollte es beim 22:22 dann zum letzten Mal an diesem Abend Unentschieden stehen. In der Folgezeit festigte sich der TVL vor allem in der Defensive. Das Zusammenspiel Torwart mit Deckung gelang merklich besser und zwang die Gastgeber zu technischen Fehlern und vermehrten Fehlwürfen aus dem Rückraum, die der TVL in der Folgezeit durch schnelle Tempogegenstöße und überlegtes Angriffsspiel über Zwischenstände von 23:29 und 26:33 zum 29:37 (55. Minute) ausnutzen konnte. Insbesondere Patrick Maasberg zeigte sich dabei bestens aufgelegt und erzielte alleine 11 seiner 16 Treffer in der 2. Halbzeit.
Aufstellung TVL: Ferch, Maasberg (16), Neukamp (7/2), Cramer (5), Skuddlareck (5), Lerch, Mohn (3), Seke (2)
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| Saisonvorbereitung: Handball-Herren des TVL bereits gut in Form |
Nach dem starken 39:30-Testspielsieg gegen Landesligist TV Flieden vor gut 2 Wochen, nutzten die Handballer der 1. Herrenmannschaft des TV Langenselbold am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, in 4 Testspielen während eines Kurztrips in’s Ruhrgebiet, u.a. gegen den Landesligisten und ehemaligen Verein von Trainer Laslo Seke, HSV Dümpten, das eigene Spiel zu verfeinern und weitere Verbesserungen vorzunehmen.
Dabei zeigte sich das enorme Potential der Mannschaft, die sich nur im ersten Spiel gegen Styrum (Landesliga NRW) mit 25:28 geschlagen geben musste. Die weiteren 3 Spiele, ausschließlich gegen Landesligisten aus NRW, konnten allesamt für sich entschieden werden. Trainer Laslo Seke zeigte sich dabei erfreut ob der bereits vorhandenen guten Abstimmung im Deckungsverbund sowie des druckvollen und teilweise bereits sehr ansehnlichen Angriffspiels. „Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, ist die Erreichung unseres Saisonziels (Verbesserung der Vorjahresplatzierung 8. Platz) durchaus realistisch“, so Seke. Damit spricht er den wunden Punkt allerdings gleich an. Entsprechende Qualität ist sicherlich vorhanden, allerdings verfügt der Kader mit lediglich 9 Feldspielern nicht über die entsprechende Tiefe, um größere Ausfälle über einen längeren Zeitraum adäquat kompensieren zu können. Spielerisch ist man dagegen auf einem guten Weg.
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